An epic drama of adventure and exploration

Religionskrieg: Nass- oder Trockenfutter

29. August 2019

Die Frage nach dem richtigen Futter ist (k)ein Religionskampf. Solange Dein Arzt Dir für Deine Katze keine andere Empfehlung gegeben hat, dann ist die Verwendung von Feuchtfutter angeraten. Dieses Futter ist dem natürlichem Futter in seiner Konsistenz am ähnlichsten. In der Natur gibt es für die Katze kein Trockenfutter, der ganze Organismus ist auf Feuchtfutter ausgelegt.
Bei Trockenfutter ist unbedingt auf die Wasserzufuhr achten zu achten. Das ist nichts Neues. Der Hintergrund: Katzen sind Wüstentiere. Das gilt ebenso für die norwegische Waldkatze.
Wüstentiere trinken nicht wenig. Sie nehmen einen Großteil der benötigten Feuchtigkeit aus der frischen Nahrung auf. Wenn man sich daran erinnert, das Durst und Hunger das gleiche Gefühl ist, dann wird man verstehen, warum Trockenfutter nicht ideal ist. In warmen Tagen füttern viele Feuchtfutter sogar mit einem extra Schluck Wasser!

Fütterst Du Trockenfutter, dann achte auf die Wasserzufuhr!

Was Du wissen musst, Trockenfutter besteht aus großem Teil aus Getreide. Getreide belastet den Verdauungstrakt, der dafür nicht ausgelegt ist. Viele Krankheiten einer Katze lassen sich auf Getreidefütterung zurückführen. In freier Wildbahn wird zwar der Mageninhalt von kleinen gefangenen Tieren mitgefressen, das ist aber nur Beifang.