An epic drama of adventure and exploration

Philosophisch inspirierte Menschenzüchter

21. April 2016

Das ist nun wirklich ein interessanter Ausdruck. Gefunden habe ich ihn in einem alten Beitrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zum Thema: Der Homo Aspergerus als Krone der Schöpfung.
Der Ausdruck Homo Aspergerus soll ja schon ein wenig Augenkneifen aufzeichnen. Asperger sind keine Rasse und schon gar keine neue. Und somit natürlich auch keine Weiterentwicklung des Homo Sapiens.

Asperger sind nicht Menschen die  aufgrund einer Evolution von Außen, sondern ihrer eigenen körperlichen Entwicklung eine andere Verschaltung ihres Gehirnes erfahren haben. Das ist alles.

Die FAZ beschreibt den Unterschied zwischen die weitläufig anerkannten Methoden der Therapie mit dem Ideen des Gary Westfahl. Mr. Westfahl aus Kalifornien ist überzeugt davon ein Homo Aspergerus zu sein. Und diese Menschen sind die Menschen der Zukunft.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/evolutionstheorie-der-autistische-messias-1303711.html

Homo Sapiens sind sehr miteinander beschäftigt. Sie kommunizieren und sie interagieren ständig miteinander. Asperger hingegen sind oft auf sich allein gestellt. Und damit offen für alles Neue. Sie sind die neuen Künstler, sie bringen neue Weltanschauungen hervor und werden wohl auch die kommenden Führer sein.

Um etwaige melancholischen Gefühle zu einer Elite zu gehören, sofern möglich, gleich wieder zu zerschlagen: Damit die Evolution einen Sprung macht, muss sie einen Vorteil haben. Und zwar einen Nachwuchsvorteil. Aspergermenschen müssten besser überleben können als nicht Asperger.
Richtig. Gibt es nicht. Die Überlebenschancen in unserer Welt bis zur eigen Fortpflanzung dürften die gleichen sein. Und damit ist Herr Westfahl widerlegt.

Wer etwas von Gary Westfahl selbst lesen möchte, der kann das unter diesem Link tun:

http://www.locusmag.com/2006/Features/Westfahl_HomoAspergerus.html

Der Science-Fiction Fan Westfahl leitet hier von den Klassikern aus der Zukunft seine These ab:

…Perhaps, instead of science fiction’s Homo superior, the dominant new form of humanity in the future will be the unanticipated Homo aspergerus. …

Doch was immer man auch zu dieser Idee und Ausführungen sagen kann. Diese Worte werden von vielen unterschrieben werden können. Und ich persönlich finde sie sogar gut gesagt:

“…  I’m tired of trying to pass for human, and I will no longer apologize for being what I am. So, I say this to the world: I am uneasy in social situations and I communicate that unease; I don’t like to maintain eye contact; I always seem emotionally distant and detached. Please deal with it. If people don’t like the way I am, then all one can say is that they’re prejudiced, and that’s their problem, it isn’t mine. …”

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