An epic drama of adventure and exploration

Du und ich und Borderline

16. September 2019

Ich habe einen Beitrag über Borderlinebeziehungen gesehen und mache mir Gedanken über die Beziehung zischen Autisten und Borderlinern. Diese Kombination kommt meines Wissens und Beobachtung häufig vor. Auch mich selbst faszinieren Borderlinefrauen. Woran liegt das?

Der Normalfall ist ein männlicher Autist und eine weibliche Borderlinerin, statistisch gibt es kaum männliche Borderliner.

Das erste was mir auffällt ist die Gemeinsamkeit zwischen den beiden, beide oft system-non-konform und auffällig. Vielen Autisten gemein ist, das Emotionen nicht auf normale Weise übermittelt werden. Das Herantreten an eine Frau ist eine ganz andere, als diese von Männern gewohnt sind. Ohne große Umwege werden Dinge angesprochen, die nicht der gewohnten Norm entsprechen. Das Flirten fällt weg, Dinge kommen zu Sprache, die gleich das Innere betreffen, ohne zu Balzen.

Die Borderlinerin kommt damit gut zurecht: Sie ist es meist, die um den Autisten kämpft und die Geschwindigkeit vorgeben will und nicht darauf wartet, dass der Mann die Initiative ergreift. Der Autist hingegen ist von den eloquenten Borderlinerin fasziniert, endlich jemand der sie versteht, jemand der sie mag.

Der Autist wird sich von Borderlinern wie auf einer Wolke getragen fühlen. Es scheint nichts störendes an einem geben. Doch ist die Borderlinerin von dem Autisten ebenso begeistert, denn seine Art ist es, die der Borderlinerin gefällt: kleine Geschenke, zu hören, Diskussionen über Werte und Normen und erstnehmen.

Doch: Borderliner haben Probleme damit, Gefühle zu dosieren.

Damit kommen Autisten, die sich ja auf Situationen einstellen müssen, schwer zu recht. Es ist zuviel auf- und ab.